Benötigten Filterdurchfluss (LPH/GPH) nach Beckenvolumen und Besatztyp berechnen. Umwälzrate für Pflanzenbecken, kleine Fische, große Fische und Schildkröten.
Die Filterung ist das Lebenserhaltungssystem eines jeden Aquariums: Sie entfernt mechanische Verschmutzungen, neutralisiert giftiges Ammoniak und Nitrit durch biologische Prozesse und beseitigt chemische Verunreinigungen. Die Wahl eines Filters mit der richtigen Durchflussrate ist entscheidend, damit das gesamte Wasservolumen häufig genug aufbereitet wird, um einwandfreie Bedingungen zu gewährleisten. Dieser Rechner hilft Ihnen, die ideale Umwälzrate basierend auf Ihrem spezifischen Beckentyp und den Anforderungen Ihrer Tiere zu ermitteln.
Unser Filterrechner verwendet das Konzept der "Umwälzrate", also die Anzahl der Male, die das gesamte Wasservolumen pro Stunde (GPH oder LPH) den Filter durchläuft. Wir liefern maßgeschneiderte Empfehlungen: 4x Umwälzung für Pflanzenbecken zum Erhalt von CO2, 6x für Standard-Gesellschaftsbecken und bis zu 10x für abfallreiche Arten wie Goldfische oder große Buntbarsche. Das Tool berechnet die erforderliche Mindestdurchflussrate basierend auf Ihrem Nettowasservolumen und stellt sicher, dass Ihr biologisches Filtermedium ständig Zugang zu sauerstoffreichem Wasser und Abfallstoffen hat.
Geben Sie Beckenvolumen und Besatztyp ein, um den benötigten Filterdurchfluss (LPH/GPH) zu berechnen. Für Pflanzenbecken, kleine Fische, große Fische und Schildkröten gelten unterschiedliche Umwälzraten.
Der tatsächliche Filterdurchfluss kann aufgrund des Filtermedienwiderstands niedriger als der Nenndurchfluss sein. Wählen Sie einen Filter mit einem Nenndurchfluss, der 20-30% höher als der berechnete Wert ist.
Neue Becken benötigen 4-6 Wochen, um einen stabilen Stickstoffkreislauf zu etablieren. Reduzieren Sie in dieser Zeit die Fütterung und überwachen Sie die Wasserparameter genau.
Die Filterleistung (Liter oder Gallonen pro Stunde) gibt an, wie viel Wasser der Filter pro Stunde aufbereitet. Als Faustregel gilt das 4- bis 10-fache des Beckenvolumens pro Stunde. Ein 200-Liter-Becken benötigt also 800–2.000 L/h Filterleistung.
Stark besetzte Becken benötigen mehr Filterleistung (8–10-faches Beckenvolumen/Stunde), da die Fische mehr Abfall produzieren. Leicht besetzte Becken kommen mit dem 4- bis 6-fachen aus. Wasserpflanzenbecken benötigen oft weniger Filterleistung durch die Nährstoffaufnahme der Pflanzen.
Dieser Rechner verwendet Standardrichtlinien zur Filterdimensionierung. Der tatsächliche Bedarf hängt von Fischart, Futtermenge und Beckenpflege ab. Für eine präzise Auslegung empfehlen wir die Beratung durch einen Aquarienfachmann.
Die wichtigsten Typen sind mechanische Filterung (entfernt Schwebstoffe), biologische Filterung (wandelt Abfallstoffe um) und chemische Filterung (entfernt gelöste Substanzen). Die meisten Filter kombinieren alle drei. Die Wahl richtet sich nach Beckentyp und Fischart.
Mechanische Filtermedien alle 1–2 Wochen spülen – zum Schutz der Bakterien immer in altem Beckenwasser. Chemische Medien monatlich ersetzen. Biologische Medien niemals mit Leitungswasser reinigen. Beachten Sie die Herstellerhinweise.