Berechnen Sie wöchentliche EI-Düngerdosen für Ihr Pflanzenbecken, skaliert auf Ihr Beckenvolumen.
Der Estimative Index (EI) ist das dominante Düngeschema für Hightech-Pflanzenbecken, weil er Rätselraten überflüssig macht: Nährstoffe werden im Überschuss gegeben, wöchentlicher Wasserwechsel setzt die Akkumulation zurück, und Pflanzen sehen nie einen Mangel. Dieser Rechner skaliert das Standard-EI-Rezept auf Ihr Beckenvolumen (Liter oder Gallonen) und liefert Einzel-Dosen Makros (KNO3, KH2PO4), Mikros (Plantex CSM+B) sowie den Wechselplan, um EI ohne Eigenmischfehler zu folgen.
Standard-EI zielt wöchentlich auf etwa 10-30 ppm NO3, 1-3 ppm PO4 und 10-30 ppm K, verteilt über drei Makro- und drei Mikrodosen mit einem 50%-Wechsel zum Reset. Der Rechner skaliert diese Zielwerte auf Ihr Volumen, gibt Gramm pro Dosis für KNO3, KH2PO4 und Spurenmischung aus und schlägt einen Plan vor: Makros am Montag/Mittwoch/Freitag, Mikros am Dienstag/Donnerstag/Samstag, Wechsel am Sonntag.
Geben Sie Ihr Beckenvolumen in Liter oder Gallonen ein. Der Rechner skaliert die Standard-EI-Dosen proportional zu Ihrer Beckengröße.
Makronährstoffe (KNO₃, KH₂PO₄, K₂SO₄) werden dreimal wöchentlich dosiert: Montag, Mittwoch und Freitag. Mikronährstoffe (Spurenelemente) werden Dienstag, Donnerstag und Samstag dosiert.
Ein 50%iger Wasserwechsel jeden Sonntag setzt die Nährstoffbasis zurück und verhindert Salzansammlungen.
Die EI-Methode wurde von Tom Barr entwickelt, um tägliche Nährstofftests überflüssig zu machen. Sie dosieren bewusst über dem Pflanzenbedarf, sodass Nährstoffe nie limitierend werden, und führen wöchentlich einen 50-%-Wasserwechsel durch, um Aufbau zu verhindern. Das Ergebnis ist schnelles Pflanzenwachstum ohne Algen durch Nährstoffungleichgewicht.
Nein – das ist der eigentliche Vorteil. Der wöchentliche 50-%-Wasserwechsel setzt die Nährstoffwerte unabhängig von der Pflanzenaufnahme zurück. Fortgeschrittene Aquarianer messen gelegentlich zur Feinabstimmung bei sehr starker oder sehr schwacher Beleuchtung, für den Standardrhythmus ist dies jedoch nicht erforderlich.
Auch bei bewusst hoher Dosierung akkumulieren sich Nährstoffe über die Woche. Ein 50-%-Wechsel halbiert alle Konzentrationen – verhindert extreme Anreicherung einzelner Elemente und hält die Pflanzen gut versorgt. Das Auslassen des Wasserwechsels ist die häufigste Ursache für EI-Versagen.
Nein – sie reagieren miteinander und fallen aus. Eisen aus den Mikronährstoffen bindet mit Phosphat aus den Makronährstoffen und fällt als unlösliche Verbindung aus. Dosieren Sie immer im Wechsel: Makros Mo/Mi/Fr, Mikros Di/Do/Sa, Wasserwechsel am Sonntag.
EI verursacht nicht direkt Algen – Algenprobleme bei EI entstehen durch schlechte CO2-Verteilung, zu wenig CO2 oder unzureichende Lichtverteilung. EI liefert überschüssige Nährstoffe, damit Pflanzen Algen auskonkurrieren. Bei Algenproblemen zuerst CO2, dann Strömung und Licht prüfen – nicht den Dünger anpassen.