Prüfen Sie die Verträglichkeit verschiedener tropischer Fischarten und finden Sie den gemeinsamen optimalen Temperatur- und pH-Bereich.
Den Besatz festzulegen ist selten eine Frage, wie viele Fische passen, sondern welche Arten Temperatur, pH, Härte, Aggression und Mindestbeckengröße ohne dauerhaften Stress teilen können. Dieser Rechner vergleicht jede gewählte Art mit den anderen und liefert die sichere Schnittmenge der Temperatur- und pH-Bereiche, die empfohlene Mindestbeckengröße sowie eine Bewertung (gut, Vorsicht, unverträglich). Entwickelt für die Planung von Gesellschaftsbecken, in denen eine Fehlkombination Monate Arbeit zunichtemachen kann.
Jede Art in der internen Tabelle trägt Temperatur, pH, Härte, Aggression und Mindestbeckengröße als Attribute. Beim Hinzufügen berechnet der Algorithmus die Schnittmenge dieser Bereiche. Hat ein Paar keinerlei Überschneidung (etwa Bärbling bei 18-22 °C und Diskus bei 28-30 °C), wird das Ergebnis als unverträglich markiert. Auch Aggressionskonflikte (friedlicher Salmler mit Buntbarsch) und Größenmangel lösen Warnungen aus, selbst wenn das Wasser technisch passt.
Wählen Sie zwei oder mehr Fischarten aus, um zu prüfen, ob sie aufgrund von Temperament, Größe und Wasseransprüchen sicher zusammen gehalten werden können.
Wenn das Ergebnis "Mit Vorsicht" lautet, müssen Sie eventuell viele Verstecke bieten, ein größeres Becken verwenden oder die Tiere genau beobachten.
Jeder Fisch hat eine eigene Persönlichkeit. Beobachten Sie neue Tiere stets aufmerksam und seien Sie bereit, sie bei Aggressionen zu trennen.
Kompatibel: Die Arten können in einem typischen Gemeinschaftsbecken zusammengehalten werden. Vorsicht geboten: Funktioniert in größeren Becken mit Versteckmöglichkeiten und sorgfältiger Beobachtung. Nicht kompatibel: Unterschiede in Verhalten, Größe oder Wasseranforderungen machen eine gemeinsame Haltung wahrscheinlich zum Scheitern.
Die individuelle Persönlichkeit variiert. Beckengröße, Verstecke und Gruppengrößen spielen alle eine Rolle. Schwarmfische in zu kleinen Gruppen (unter 6 Tiere) werden oft gestresst und beißlustig. Außerdem kann die falsche Einsetzenreihenfolge – territoriale Arten zuerst – Aggression auslösen.
Die meisten Cichliden (besonders afrikanische Riftseepfleglinge) benötigen wegen ihrer Aggressivität und spezifischen Wasseranforderungen reine Cichliden-Becken. Manche Zwergcichliden (Ramshorncichliden, Apistogramma) können in weichem, warmem Wasser mit friedlichen Salmern und Panzerwelsen vergesellschaftet werden. Prüfen Sie die Tabelle artspezifisch.
Die angezeigten Bereiche sind die Komfortzone für eine langfristig gesunde Haltung. Kurzzeitige Abweichungen werden meist toleriert. Eine dauerhafte Haltung außerhalb des optimalen Bereichs verkürzt die Lebenserwartung und schwächt das Immunsystem, selbst wenn die Fische anfangs gesund erscheinen.
Wenden Sie dieselben Grundsätze an: Adulte Größen abgleichen (kein Fisch kleiner als das Maul eines anderen), Temperamente abgleichen (friedlich mit friedlich, halbaggressiv mit halbaggressiv) und Wasserparameter abgleichen (überlappende Temperatur- und pH-Bereiche). Recherchieren Sie jede Art einzeln.